Was ist der Vorteil von Mineralstoffen in gelöster Form?
Mineralwasser enthält Mineralstoffe und Spurenelemente bereits in gelöster Form. Sie müssen nicht erst durch die Verdauung freigesetzt werden, sondern werden direkt ins Blut aufgenommen und dem Organismus zur Verfügung gestellt. Man spricht von einer hohen Bioverfügbarkeit.
Welche Mineralstoffkombinationen bietet Mineralwasser?
Es gibt kaum ein zweites Lebensmittel, das solch ein großes Spektrum an lebensnotwendigen Mineralstoffen und Spurenelementen abdeckt. Ob Magnesium, Calcium, Natrium, Kalium, Fluorid und vieles mehr - rund 500 verschiedene Mineralwässer aus Deutschland bieten für jede Lebenssituation die optimale Mineralstoffzufuhr.
Besteht das Risiko einer Überdosis an Mineralstoffe?
Bei Mineralwasser besteht kein Risiko einer Überdosierung an Mineralstoffen. Mit den Mineralstoffen wird gleichzeitig ausreichend Flüssigkeit aufgenommen. Zudem verfügt der Körper über Mechanismen, Überschüssiges auszuscheiden oder gar nicht erst aufzunehmen. Anders verhält es sich bei Präparaten mit Mineralstoffen in konzentrierter Form. Eine Überdosierung ist hier durchaus möglich.
Die Expertenmeinung:
Magnesium und Mineralwasser
Magnesium kommt zwar in vielen grünen Gemüsen vor, aber nur in sehr geringen Mengen. Außerdem geht es durch Wässern und Kochen verloren. Einen deutlich höheren Gehalt an Magnesium hingegen haben Schokolade und Nüsse. Die Kehrseite: Beide enthalten auch viele Kalorien. Die empfohlene Tagesmenge von 300 Milligramm Magnesium für Frauen und 350 Milligramm für Männer ist deshalb selbst bei einer gesundheitsbewussten Ernährung oft schwer einzuhalten. Umso mehr, wenn sich der Bedarf bei körperlicher Anstrengung oder Stress erhöht. Hier hilft Mineralwasser: Es liefert Magnesium ganz ohne Kalorien.
Natrium und Mineralwasser
Ein Natriummangel entsteht vor allem bei hohen Schweißverlusten ohne eine ausreichende Natriumzufuhr. Sportlich aktive und körperlich schwer arbeitende Menschen sollten daher neben einer ausreichenden Flüssigkeitsaufnahme auf einen hohen Natriumgehalt in ihrem Mineralwasser achten. Nur der Ausgleich von Natriumverlusten verhindert Mangelerscheinungen und erhält die Leistungsfähigkeit.
Natriumchlorid - kennt jeder, braucht jeder
Was so furchtbar wissenschaftlich klingt, ist im Grunde genommen ganz elementar: Natriumchlorid ist nichts anders als Kochsalz. Es ist die Verbindung von Natrium und Chlorid. Als Speisesalz ist Natriumchlorid schon seit alters her ein unverzichtbarer Bestandteil der menschlichen Ernährung. Aber auch für die Gesundheit ist Kochsalz von vitaler Bedeutung. Natrium und Chlorid helfen, den Blutdruck zu regulieren, sie kontrollieren den Flüssigkeitshaushalt und sind mitverantwortlich für die reibungslose Muskel- und Nervenfunktion.
Der Natriumgehalt in einem Mineralwasser ist aber nicht identisch mit seinem Kochsalzgehalt. Natrium allein ist noch kein ausreichendes Kriterium. Es muss auch ein entsprechend hoher Chloridgehalt vorhanden sein.
Calcium und Mineralwasser
Die wichtigsten Lieferanten von Calcium sind Milch und Milchprodukte. Auch einige Gemüsearten liefern Calcium. Aufgrund der chemischen Verbindungen wird es allerdings von dort nicht so gut über den Magen-Darm-Trakt in die Blutbahn aufgenommen. Ganz anders verhält es sich mit Mineralwasser. Es enthält Calcium (bis zu 600 Milligramm pro Liter) in bereits gelöster Form, das dem Körper rasch zur Verfügung gestellt wird. Wer keine Milchprodukte verzehrt, sollte deshalb ausreichend calciumreiches Mineralwasser trinken. So werden die Flüssigkeitszufuhr und der Calciumbedarf optimal gedeckt.
Quelle Inhalt und Abbildung: Mit freundlicher Unterstützung der Informationszentrale Deutsches Mineralwasser IDM (Bonn)
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