Die Expertenmeinung: Richtig trinken
Warten Sie nicht so lange, bis der Durst kommt. Machen Sie sich stattdessen Trinken zur Gewohnheit. Wer Durst spürt, hat bereits ein Wasserdefizit. Auch ohne Aktivität verliert der Körper ständig Flüssigkeit, die ersetzt werden muss. Getränke sollten daher immer in Sicht- und Griffweite sein, um sich jederzeit damit versorgen zu können. Vielen hilft es, feste Rituale einzuhalten. Trinken Sie doch zum Beispiel vor, zu oder nach jeder Mahlzeit ein Glas leicht mineralisiertes Mineralwasser.
Und so bleiben Sie immer schön flüssig:
- Stellen Sie sich schon morgens die Trinkmenge für den Tag bereit.
- Trinken Sie zu, vor oder nach den Mahlzeiten immer ein Glas Mineralwasser, Fruchtschorle oder Kräuter- bzw. Früchtetee.
- Denken Sie in Ruhepausen ans Trinken.
- Machen Sie abends die Kontrolle: Wie viel haben Sie tatsächlich getrunken?
Flüssigkeitsmangel und Ihre Folgen:
1 Prozent des Körpergewichts = |
Leichtes Durstgefühl |
2 Prozent des Körpergewichts = |
Verminderung der Ausdauerleistung |
3-5 Prozent des Körpergewichts = |
Trockene Haut/ Schleimhäute, verminderter Speichel-/Harnfluss, Abbau der Kraftleistung |
Über 5 Prozent des Körpergewichts = |
Kreislaufsymptome (Puls hoch, Blutdruck runter) |
Über 10 Prozent des Körpergewichts = |
Psychische Störungen (Verwirrtheit, Desorientierung, später Krampfanfälle) |
Über 15 Prozent des Körpergewichts = |
Tod durch multiples Organversagen |
Mögliche Warnsignale eines Wassermangels
wenig und dunkel gefärbter Urin
Verstopfung
körperliche Schwäche, Müdigkeit
niedriger Blutdruck
Kopfschmerzen
trockene Schleimhäute
Unruhe und Verwirrtheit
häufig kalte Hände und/oder kalte Füße
nächtliche Wadenkrämpfe
Quelle Inhalt und Abbildung: Mit freundlicher Unterstützung der Informationszentrale Deutsches Mineralwasser IDM (Bonn)
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